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Körpersprache - Einleitung
Körpersprache und Selbstverteidigung
Ein Ziel des Selbstverteidigungstrainings ist es, eine selbstbewusste Körpersprache einzuüben. Die Körpersprache spielt bei der Selbstverteidigung eine wichtige Rolle. Angreifer suchen sich in der Regel Mädchen oder Frauen aus, die wenig selbstbewusst wirken und von denen daher kaum Widerstand zu erwarten ist. Ein selbstsicheres Verhalten dagegen zeigt einem potentiellen Angreifer, daß er mit Widerstand zu rechnen hat und wirkt deshalb abschreckend.
Daneben ist ein selbstbewusstes Auftreten auch für das eigene Wohlbefinden und die sozialen Beziehungen im Alltag gut.
Unsicheres und selbstbewusstes Bewegungsverhalten
Es gibt verschiedene Arten, sich selbstsicher zu bewegen: Die eine geht lässig und locker, die andere kraftvoll und zügig, die dritte schlendert entspannt durch die Gegend. Auch Unsicherheit kann sich auf verschiedene Weise ausdrücken.
Es gibt aber auch körpersprachliche Signale, die ziemlich eindeutig Selbstsicherheit oder Unsicherheit bzw. Schwäche vermitteln: Ein gesenkter Kopf und ein zu Boden gerichteter Blick wirken eher unsicher. Zumindest zeige ich einem Beobachter damit, daß meine Aufmerksamkeit nach innen gerichtet ist und ich wahrscheinlich nicht schnell reagieren werde. Ein erhobener Kopf und geradeaus gerichteter Blick drücken Selbstsicherheit und Aufmerksamkeit aus. Kleine trippelnde Schritte erwecken den Eindruck von Hilflosigkeit. Große zügige Schritte machen einen selbstsicheren Eindruck. Das gleiche gilt für eine aufrecht, entspannte Körperhaltung. Dagegen wirkt eine angespannte Körperhaltung mit hochgezogenen Schultern verkrampft und unsicher.
Die Übungen
Ein lockerer Einstieg in das Thema Körpersprache ist die Übung "Sportarten vormachen". In der Pantomime "Gefühle ausdrücken", setzen sich die Mädchen spielerisch mit ihrer Körpersprache in verschiedenen Stimmungslagen auseinander. In den Übungen "Eine Straße entlanggehen" und "Auf verschiedene Arten gehen" geht es um selbstbewusstes Bewegungsverhalten. Zu den Übungen